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( -/- )
30.7.08 22:14
Ein Zitat von Hesse, Aber:

"Alleinsein ist schön, wenn man allein sein will, nicht wenn man es muss."




( -/- )
30.7.08 00:35
"Einsamkeit ist der Weg des Schicksals uns zu uns selbst zu führen. "



LaThan
( -/- )
29.6.08 17:01
Ich bezeichne Das, was Du beschreibst als luzides Träumen. Ein Traum mit vollem Bewusstsein ist das reinste Märchenland. Es ist schön, sich dort aufzuhalten, aber oft ist die Enttäuschung groß, wenn man erwacht.
Die endlosen Dialoge, welche man innerlich wieder und wieder durchexerziert, sei es mit der eigenen Abbildung eines realen Gegenübers, oder einer Traumgestalt, all das wirkt so perfekt. Nur leider hat man sich den Pfad im Kopf zurecht gelegt, und beschreitet in der Außenwelt einen anderen Weg.
Irgendwas treibt mich in letzter Zeit. Wenngleich von außen der Anschein erweckt wird, dass Alles In Ordnung ist, so fühle Ich mich doch innerlich sehr einsam. Stell Dir vor, Ich stehe in der tobenden Menge und fühle mich einsam. Es ist nicht das Materielle, auch nicht die Arbeit, es ist einfach die fiese Einsamkeit. Nach dem Umzug ist die zunehmende Entfremdung zu lieb gewonnenen Menschen deutlich spürbar. Momentan überkommt es mich abends, wenn Ich zur Ruhe komme, dann beginnt sich der Gedankenkreisel zu drehen. So gesehen bin Ich im Moment ziemlich gelähmt, und trotzdem läuft es einfach weiter.
Es ist die Fassade, die Mauer, die Firewall, welche um Mich herum besteht. Ich habe das Gefühl, dass jede meiner Taten wie ein weiterer Ziegel auf dieser Mauer ist. Es sind die Handlungen, welche man sich im Laufe des Lebens aneignet, welche einem nicht genehm sind, aber irgendwann doch als die Eigenen akzeptiert werden.
Und dennoch, nach physikalischen Maßstäben geht es mir nicht schlecht, ich fand es an dieser Stelle erwähnenswert. Fühle Dich nicht durch meine Gedanken beladen. Vielleicht bin Ich auch gerade an einer Sinnfrage angekommen. Und der Gedankenkreisel dreht sich…

Im Netz sind die Antworten auf die großen Fragen des Lebens nicht zu finden, aber wenigstens die Musik, welche der Stimmungslange angemessen ist:

youtube.com/watch?v=nSkGg-Ly8xI



Danke für Deinen Gruß,
die selbe Lebensenergie wünscht Dir
von ganzen Herzen

LaThan



tanabai
( -/- )
27.6.08 07:04
Hi,

mir geht es gut. Ich denke viel nach und würde gern die Dinge die ich hier in diesem Blog schreibe, eigentlich ihr selbst sagen. Es ist komisch, in eigenem Kopf sind die Dinge so präsent. Ich kann einem Menschen etwas sagen, ohne dass ich vor ihm stehe. Die Welt ist in meinem Kopf, inwiefern meine Handlungen noch Realität brauchen, ist mir manchmal unwichtig. Ich kann mir vorstellen, wie aufgrund meiner Erfahrung meine Handlungen in der Realität umgesetzt werden können. Der "physikalischen" Grundgesetze sei dank, dass wir wissen was geschehen wird, wenn wir einen Apfel fallen lassen. Nur in den Vorstellungen können wir die allgemeinen Regeln über Bord werfen und auf den Lichtwellen reiten um anhand unserer Erfahrungen festzustellen, dass sie doch Teilchen sein müßten. Transdendenz ist etwas wunderbares, sie eröffnet uns Gedanken zu ordnen und zu verstehen.

Viele Liebe Grüße hinaus in die Welt zu Dir,
denn es ist wichtig den Weg in die Welt nicht zu verlieren,
denn in uns selbst kann man auf ein großes Nichts stoßen,
welches uns lähmen kann.

Viel Lebenskraft,
wünscht Dir,
tanabai.



LaThan
( -/- )
10.6.08 21:44
Hey Tanabai!

Wie geht es Dir?
Hast Du das schöne Wetter der letzten Tage genießen können?

Ich danke Dir nochmal für den Buchtip. Die Geschichte ist wirklich sehr bewegend. Ich sollte wohl öffters mal ein Buch lesen.

Ich wünsch Dir ne schöne Zeit!

Liebe Grüsse
Lathan



LaThan
( -/- )
29.2.08 15:57
Was macht es für einen Sinn, nach dem Sinn zu suchen? Es ist sinnlos! Ein Programmierer würde jetzt sagen, der Rechner hat sich in einer Schleife aufgehängt. Eine andere Methaper ist der Hund, welcher versucht, seinen eigenen Schwanz zu beißen. Der Sinn wird sich Dir vielleicht irgendwann offenbaren, und nur für Dich ergibt er dann einen Sinn. Aber nach Ihm zu suchen bringt Dich nicht weiter.
Die trüben Gedanken des Winters machen es möglicherweise noch schwerer. Es ist so dunkel in diesem Land, und das nicht nur hinsichtlich des Wetters. Der nahende Frühling wird auch ein wenig Licht in Deine Seele bringen, da bin Ich mir ganz sicher. Wenn Einstein und Maxwell Recht hatten, dann sind wir doch so was wie Wesen aus Licht. Wir meiden den Schatten, aber er ist immer an unserer Seite.

In meiner Kindheit habe Ich mich mehr mit Büchern beschäftigt als heutzutage. Bilder und Klänge hinterlassen bei mir einen tieferen Eindruck, auch wenn dies furchtbar fantasielos anmuten mag. Es gibt Dokumentarberichte, welche die Mentalität jener Völker eintaucht, die durch Zwang und Gewaltanwendung unter dem russischen Banner vereint wurden. Viele dieser Menschen befreien sich langsam von alten Fesseln, und entdecken Ihre alte Kultur wieder. Da stellt sich mir zwangläufig die Frage, ob das was Wir als Unsere Kultur bezeichnen nicht doch ein Zerrbild von einigen Wenigen ist. Wird es uns gelingen, uns aus diesem Joch zu befreien?

Ich werde bald fortgehen aus meiner Heimat, so genannte berufliche Verpflichtungen zwingen mich dazu. Folglich bleibt viel Zeit, die man sonst mit Freunden verbringen würde. Vielleicht ist Dies das oft formulierte Ende mit Schrecken, denn Freundeskreise zerbrechen auch so immer mehr, andere Dinge treten in das Leben der Menschen. Aus der drohenden Einsamkeit kann man auch Vorteile ziehen. Es wäre ein guter Zeitpunkt, um mal wieder ein Buch zu lesen. Vielleicht auch die Geschichte von Tanabai und seinem stolzen Hengst Gülsary.

Meine Besten Wünsche gelten Dir.

LG LaThan



Tanabai
( Email )
13.2.08 23:38
Danke für Deine Wünsche. Doch vieles ist sinnlos, oder aber vielleicht braucht es auch keinen Sinn. Ich finde es schön, dass wirkliche Freiheit, den Menschen immer vor die Wahl stellt. Auch wenn die Konsequenzen untragbar erscheinen, sind sie doch aus Freiheit entstanden.

Tanabai ist eine Romanfigur aus einem Buch von Aitmatov, einen kirgisieschen Schriftsteller und Botschafter seinen Landes. In meinen Erinnerungen vermischen sich die Figuren eines wohlgesonnen Bauern, welcher das Gute will aber mit dem herrschenden System der Sowjets überschlägt und dem freiheitsliebenden, aufbraussenden Hengst welcher vom Bauern gepflegt wird. Für mich strahlte der Alte den Willen zur Veränderung und die Hilflosigkeit das Bestehende nicht ändern zu können aus. Aber wer einmal in Kirgisien war, der kennt auch den brausenden Charakter der Freiheit, die in den riesigen Weiten, fern ab von jeder Regierungsmacht vorherrscht. Eine Mischung von Unnachgebiegigkeit, Ausdauer und Kraft steckt in den Geschichten der Menschen, die Aitmatov beschreibt. Ich mag dieses Land und die Weite, fernab von unserem Luxusleben, unseren Sicherheitsprinzipien und unserer kargen Gastfreundschaft.

Liebe Grüße,
Tanabai



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