In Gedanken an Viktoria
 



In Gedanken an Viktoria
  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

Webnews



http://myblog.de/tanabai

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Remember you

You thought there is no hope to get out of it. The struggle to choose one way, which seems as bad as all the others, defeat you after you reached an important step of your life. Holding the lightly sheet of paper which decleares your capabilities you recognize that reality is not the few words written there.


No way to escape, no path to fortune – there was only the stony road to nowhere without a visible end. You went there but the heavy footfalls – step by step – spinning around. The only choice, you have found, to break the closed loop was to jump in the eternal gap.


My heart cries.


I remember your last words, they keep me awake – I cannot stop to hear your despair comments about how to proceed in life. The only I think I answered was that I did not have to possibility to vote for or against life at the time I wished I could choose. But now?


I shared your love to the french way of life – or better – the imagination of a coloured sensuous and free life of people how learned to know how one has to fete each day for an instant moment to overcome all problems which destroys our thinkings. But we only fought for our future and with every year we loosed our confide to a acceptable destiny. We refuse to go the way the society offered us – you rejected more than I.


After years I stay here and I know that I have nothing in my hands – I am a plaything in the waves somewhere in the deep ocean. What will happen next? There is no road to go – everywhere – in the north or south, west or east – the battle against the wash of the waves is all around me. I am spiritless.


With every move I make I have the feeling I will fall deeper in the puncture before my feets. When will I reach the point of no return? Is there always a rope to secure myself? Maybe there is in the majority of cases one more grasp to fetch – but what if the way out seemed to be endless without a short rest. Sometimes I flow uniformly within my speed of life – completely reflecting in myself. This transcendental mediation takes me out of reality and in an awareness of my own abilities. I do not know where I will be tomorrow, I follow only the movements - somehow really aimless and conceptless I proceed the things I started, waiting for the next eventualities to choose and hoping for a second grasp on the rock.

5.8.09 13:52


Werbung


Die Realität ist anders

Eine schreckliche Nacht liegt hinter mir. Diese nervenzereissende Schlaflosigkeit welche mich heimsucht: Jedes Geräusch ob Autos, schrillsingende Vögel, das rauschende Wasser bohrt sich in meinen Kopf. Es ist zum Verrücktwerden, wenn die Schallwellen der über die Brücke rasenden Laster mein Kopfkissen erfassen und ich mich durchfahren fühle. Wenn die Gedanken nicht abreisen, das Gefühl zu haben, tief traurig zu sein. Die Unfähigkeit nichts an dieser Welt ändern zu können. So viele Menschen in Unfreiheit, so viel Leid und Unfähigkeit, Dummheit. Das Gefühl nicht einmal den Freunden helfen zu können. Die Erkenntnis, dass es mir genauso geht, wie es dir ging als du aufgabst. Ich verstehe dich, ich komm hier nicht zu recht. Wie ein Schmetterling flieg ich durch die Welt. Voller Träume und den Wunsch die Welt in meinen bunten Farben anzustreichen. Doch in der Wirklichkeit scheitere ich. Daran, dass ich nichts ändern kann. Das ich kaum jemanden erreiche und meine Träume wie ein Kartenhaus zusammenstürzen sehe. Es ist ernnüchternd, keine meiner Ideale sind verwirklichbar. Die Realität holt mich einfach ein. Die sinnlosen Gespräche um nichts, um Themen die einen nicht betreffen und jede Feststellung ändert nichts an der Wirklichkeit. Es war ein langweiliger Pizza-Abend, die Themen waren Fußball und Völkermord, Berufschancen und narzistische Kunst. Ich mußte an dich denken, an unsere gemeinsamen Kochsession, an deine lustige Art, an unsere Träume und Ängste. Ich hatte Gedichte von Brecht und Tucholsky dabei; welch ein Spaß war es, wenn wir über die Verführung von Engeln herfielen. Ich liebe das Gedicht „Augen einer Großstadt“. Man hätte Geschichten über Herrn Keuner zitieren können. Vielleicht mit lustigen Spielen, die Zeit vertreiben. Irgendetwas um nicht in die Trauerstimmung zurückzukehren in die ich so leicht falle. Aus war der Traum eine Gleichgesinnte zu finden. Ich gebe es zu mir Hoffnung gemacht zu haben, jemanden gefunden zu haben mit dem man die Stadt unsicher machen kann. Jemanden mit dem man die Schwere des Seins überbrücken kann, einfach lustig zu sein und dabei alles abschütteln zu können. Es gibt sie so selten, die Seelenverwandten. Doch dieser Traum ist nun aus, denn die Dinge entwickeln sich nur in meinem Kopf. Ich wünsche es mir und lasse mich nicht auf die Realität ein. Werde enttäuscht und ungeduldig. Es ist einfach ein großartiges Geschenk Freunde zu haben. Wir hätten uns mehr sehen sollen noch bevor uns die Last des Lebens erdrückte.

Der Abend war gelaufen. Meine Gedanken rangen um eine Sprache in der ich die Dinge erklären konnte. Doch ich blieb stumm und unfähig mich wieder in die Welt einzubringen. Ein hilfloses "Sehen wir uns wieder?" war der Abschied des Abends und der nächsten Zeit.

14.2.08 00:57


Nirgendwo sein, weil man verlernt hat irgendwo anzukommen.


Die letzte Woche war schön. Der blaue Himmel lies die Blätter der Baumwipfel im Park erleuchten. Doch mehr als die wunderbare Umgebung genoss ich die Gespräche. Der Reiz neue Menschen kennenzulernen steckt darin, sich selbst wieder neu zu erfinden. Die schöne Empfindung, welche man spürt, wenn man auf einen Gleichgesinnten trifft. Oft genug bleibt man auf der krotesken Ebene der menschlichen Maskenkommunikation stehen, den wahren Geist offenbart man kaum. Die aufkommende Hoffnung mit jemanden im Gespräch über die gewöhnlichen Notwendigkeiten hinauszukommen, erfreut mich und veranlasst mich zum Träumen.
Die Gedanken reißen nicht ab. Ich denke an Dich, an deine unfassbare Entscheidung aus dem Leben zu gehen. Tiefe Traurigkeit erfasst mich und ich suche nach Ablenkung; eine Ablenkung vom Denken und dem Betrübtsein. Ich starre abwechselnd auf meinen Artikel oder meinen Rechner. Arbeiten müßte ich doch, aber es drängt mich zum Schreiben dieser Zeilen. Saß ich doch auch am Abend deiner Entscheidung hier allein an meinem Rechner. Sinnlos in Gedanken über mich und die Welt versunken, einsam und unfähig mein Schicksal in die Hand zu nehmen war ich, während du es in die Hand nahmst mit Konsequenzen an die ich nicht wirklich dachte. Wenn ich unter Leuten bin, vergesse ich, dass ich dich nicht erreichen werde. Ich möchte dein Schicksal in die Welt hinaustragen. Noch weiß ich nicht, wer mir zu hören wird. Der Funke Hoffnung der erklimmt, wenn ich jemanden finde, der mir hilft diesen Wunsch zu erfüllen, baut mich auf. Leider konnte ich dich nicht überzeugen am Projekt „zur Sprache finden und damit zur Welt kommen“ teilzunehmen, welches dazu dienen sollte, uns einen Platz in dieser so fremden Gesellschaft zu ergründen. Noch habe ich selbst keinen Schimmer, ob ich einen Platz für mich hier im neuen Deutschland finde. Zu oft treibt es mich gedanklich fort von hier, erschrickt mich die Kühle der menschlichen Begegnungen und die selbstverständliche Oberflächigkeit.

17.10.07 01:15





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung